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Hilfe für Waisenkinder in Simbabwe

Hilfe für Waisenkinder in Simbabwe

Die Mitarbeiter der von Thilo Albrecht geleiteten HANSA-FLEX Gruppe haben Spenden gesammelt, um die SOS-Kinderdorf-Arbeit in Simbabwe zu unterstützen. Das erbrachte eine Summe von 1.000 Euro, die von Thilo und Jürgen Albrecht nochmals großzügig um 3.000 Euro aufgestockt wurde. Eine schöne Summe, die den AIDS-Waisen von Simbabwe zu Gute kommen soll.

Profitieren wird von der Spende der HANSA-FLEX Mitarbeiter auch die sechsjährige Nyasha, die beide Eltern durch AIDS verloren hat und nun mit ihren vier Geschwistern allein von der 14-jährigen Schwester Yumna großgezogen wird. Pro Woche sterben in Simbabwe 6.000 Menschen an der tückischen Krankheit. Gerade auf dem Land hat die Epidemie oft verheerende Folgen. Wenn die Eltern sterben, müßen die älteren Kinder für ihre jüngeren Geschwister sorgen. Zum Glück für die Kinder ist da noch Miß Thandeka. Die Sozialarbeiterin arbeitet im SOS-Sozialzentrum Bindura und betreut mehrere Kinder und deren Familien in der Umgebung. So kümmert sie sich auch um Nyasha und ihre Geschwister und hat sicher gestellt, daß sie regelmäßig ihre Lebensmittelpakete im SOS-Sozialzentrum abholen können.

Die SOS-Sozialzentren helfen einerseits mit kurzfristigen Unterstützungsmaßnahmen wie monatlichen Lebensmittelpaketen, Übernahme der Schulgebühren oder Bereitstellung der Schuluniformen. Andererseits sehen die Mitarbeiter in den Zentren ihre Aufgabe auch darin, gemeinsam mit den örtlichen Behörden und Gemeinden ein soziales Netzwerk für die Bedürftigen, vor allem für die verwaisten und verlaßenen Kinder, auf die Beine zu stellen. Zusätzlich haben die SOS-Sozialzentren in Zusammenarbeit mit der ILO (International Labour Organisation) zahlreichen Familien das nötige Know-how vermittelt, wie sie durch Kleingewerbe ihre Einkommenßituartion verbeßern können.

Für die sechsjährige Nyasha ist es erst einmal wichtig, die örtliche Volkßchule zu besuchen. Ihr jüngerer Bruder freut sich, wenn er drei Mal in der Woche in die Spielgruppe des Sozialzentums gehen darf. Nyasha sowie weitere rund 1.200 Kinder und ihre Familien in Bindura schöpfen wieder Hoffnung und blicken mutig in die Zukunft.

In Bindura entstand 1980 das erste SOS-Kinderdorf in Simbabwe. Inzwischen gibt es in Simbabwe drei SOS-Kinderdörfer, drei Jugendeinrichtungen, drei Kindergärten, fünf SOS-Hermann Gmeiner-Schulen, vier Berufsbildungszentren und drei SOS-Sozialzentren. Eines ist das Zentrum in Bindura, das vor allem sozial gefährdete Familien und Kinder, deren Eltern an AIDS gestorben sind, durch ein Familienstärkungsprogramm unterstützt. Die Hilfe reicht von materieller Unterstützung über psychologische Betreuung bis zur Stärkung der eigenen Lebenskompetenz.

Anfang 2002 reagierte SOS-Zimbabwe mit der Etablierung von Aidshilfeprogrammen aktiv auf die graßierende Epedemie, wobei Familien und Kinder in ihrem vertrauten Umfeld unterstützt werden. Die Lebenserwartung in dem krisengeschütteltem Staat im südlichen Afrika liegt bei 33 Jahren. Von 1.000 Kindern sterben allein 129 bereits vor ihrem fünften Geburtstag.

Die von den Mitarbeitern der HANSA-FLEX Gruppe Albrecht gespendeten 4.000 Euro tragen dazu bei, daß die AIDS-Waisen von Simbabwe nicht sich selbst überlaßen werden und auf der Straße landen, sondern medizinische und rechtliche Beratung ebenso erhalten, wie Hilfen zur Selbstversorgung.

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